So. Dez 4th, 2022

Veröffentlicht 8. Juli 2022.
Aktualisiert am 8. Juli 2022 | 14:28 Uhr

Der Krieg in der Ukraine kann laut Angaben der Vereinten Nationen zu einem Anstieg der Produktion von Drogen und zu neuen Drogenschmuggel-Routen führen. Konfliktregionen würden bei Drogengeschäften wie ein “Magnet” wirken, laut kürzlich veröffentlichtem UN-Jahresbericht. Dieser Effekt könne größer sein, wenn sich die Konfliktregion in der Nähe großer Verbrauchermärkte befindet. Vielleicht geht es nicht nur um synthetische Drogen in der Ukraine, wie behauptet unter Bezug auf die letzten Jahre, sondern inzwischen um Import-Export-Geschäfte.

 

Quelle: dieterkowallski / photocase.de

 

o “Ukraine könnte zu Europas Drogen-Hotspot werden… Derweil hängt die Entwicklung des Marktes für auf Opium basierenden Drogen wie Heroin nach Einschätzung der UN-Experten von der Lage im Krisenstaat Afghanistan ab. Dort wurden im vergangenen Jahr 86 Prozent des Opiums weltweit produziert.” 28.6.2022, n-tv

(https://www.n-tv.de/politik/Kriegsregion-Ukraine-Anzahl-der-Drogenlabore-koennte-schlagartig-zunehmen-article23424191.html)

o “Billige Sonnenenergie und mit ihr betriebene elektrische Wasserpumpen haben in Afghanistan in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom der Landwirtschaft ausgelöst – vor allem in der Opiumanbauregion Helmand.” 11.6.2022, wiwo

(https://www.wiwo.de/technologie/wirtschaft-von-oben/wirtschaft-von-oben-162-afghanistan-billige-solarenergie-treibt-die-opiumwirtschaft-an/28405702.html)

o “In der Erntesaison, die im Juli endete, wurden 6800 Tonnen eingebracht – acht Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, berichtete das UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) am Dienstag in Wien. Afghanisches Opium dominiert den illegalen Weltmarkt.” 17.11.2021, UNO (https://unric.org/de/afghanistan17112021/)