Bus-Todesfahrt Wiesbaden November 2019 plötzlich doch Strafe. Widerspruch eingelegt

Veröffentlicht 16. Januar 2021.
Aktualisiert am 16. Januar 2021 | 13:12 Uhr

WIM fragte zu der Bus-Todesfahrt am Hauptbahnhof Wiesbaden November 2019 nach. Und wer weiß, vielleicht machte WIM mit zwei Videos und Anfragen immerhin so viel öffentlichen Druck, dass nun doch am Ende ein kümmerlicher Strafbefehl gegen den angeblich 66-jährigen Fahrer herauskam. Als ich damals bei der Polizei Wiesbaden zu den Gründen von deren 100%-Unfall-Presseaussagen anrief, brach das Gespräch plötzlich ab, als ich Wiesbaden als Zentrum des islamistischen Terrors laut hessischem Verfassungsschutzbericht ins Spiel brachte.

Es gab nun einen Strafbefehl gegen den damaligen Busfahrer. Die Hessenschau teilt nun nach permanenter Verbreitung einer 100%-Unfall-Behauptung kleinlaut mit: “Der Strafbefehl lautet auf eine zehnmonatige Bewährungsstrafe wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung.” Irgendjemand könnte dem Todesfahrer von damals so viel Hoffnung auf einen Freispruch gemacht haben, dass das der Grund ist, dass er jetzt sogar gegen den Strafbefehl vorgeht. Vielleicht war es die Hessenschau, die den Todesfahrer weiter in Schutz nimmt und sogar nach einem noch nicht rechtskräftigen Strafbefehl behauptet, der Bus sei wie von Geisterhand “außer Kontrolle geraten”. Der Todesfahrer fuhr gerade aus, wo die Fahrbahn eigentlich endete und bog nicht wie vorgesehen rechts ab. Er drückte nach einem Fahrerwechsel beim Anfahren dann über sehr kurze Strecke zusätzlich so lange angeblich aus Versehen aufs einzig vorhandene Pedal, da Automatik-Schaltung, und schob mehrere Fahrzeuge zur Seite, bis er eine Fahrbahn, einen Grünstreifen, die gegenüberliegende Fahrbahn und einen Gehsteig überwunden hat und schließlich im Bushäuschen der größten Bushaltestelle der Stadt zum Stehen kam.

Ein mir bekannte Busfahrer erläuterte mir, dass es so viele Sicherheitsvorkehrungen bei Linien-Bussen gibt, dass so ein Geschehen niemals ohne Absicht passieren könne, weder bei Krankheit oder bei einem Versehen. Genau darauf sind nämlich entsprechende Sicherheitsvorkehrungen ausgelegt.

Nun kommen endlich weitere Details an die Öffentlichkeit nach penetranter 100%-Unfall-Parole, aber nur durch die Privilegien-Presse, die womöglich mehr Informationen von der Polizeiführung Wiesbaden erhält als zum Beispiel WIM. Bei ARD ZDF heißt es nun zähneknirschend nach weit über einem Jahr und außerdem trotz Milliarden Zwangsgelder mit Rechtsschreibfehler: “Der Ermittlungen hatten keine Hinweise auf technische Mängel ergeben und auch nicht auf gesundheitliche Einschränkungen des Fahrers. Laut Staatsanwaltschaft hätte er ‘sämtliche Personen- und Sachschäden durch eine nach angemessener Reaktionszeit leistbare Bremsung des Busses’ vermeiden können. Das Verfahren gegen den Kollegen, der den Bus entgegen der Dienstanweisung mit aktivierter Getriebeeinstellung ‘Drive’ übergeben haben soll, wurde eingestellt. Er habe das weitere Handeln des 66-Jährigen und das Geschehen nicht vorhersehen können, teilte die Staatsanwaltschaft dazu mit.”

W.I.M. 📈🏛📣

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