Forschung. Erzwingen Gerichte Angst bei Prozessbeteiligten durch maskenbedingte erhöhte CO2-Werte?

Veröffentlicht 5. Februar 2021.
Aktualisiert am 5. Februar 2021 | 14:09 Uhr

Der Verfassungsgerichtshof Baden-Württemberg teilt mit: Nur “Personen, die während der Verhandlung das Wort ergreifen, ist gestattet, die Mund-Nasen-Bedeckungfür die Dauer ihres Redebeitrags abzunehmen”. Damit erwzingt das Gericht mutmaßlich Angstreaktionen bei den Klägern bzw. Angeklagten, wie eine wissenschaftliche Studie feststellt. In einer Studie in Iowa stellten Forscher nämlich fest, es “folgt auf eine erhöhte CO2-Konzentration im Blut eine Angstreaktion.” Auch eine Google-Recherche mit der Wortkombination “co2 mangel, Angst” bringt Auskunft über verheerenden Zusammenwirkungen. Ein Verfassungsgericht sollte es also besser wissen, was es tut.

Die Schreiber bei Correctiv müssen zähneknirschend das RKI irgendwo im Fließtext eines Beitrages mit den Worten zitieren, sie haben extra nachgefragt, dass “die Atmung behindert wird”.

Der dpa-Faktencheck sagt, trotz anderslautender Überschrift, dass mit OP-Masken es tatsächlich einen “erhöhten CO2-Gehalt” im Blut gibt. Aber einer Verhandlung zu folgen, braucht es volle Konzentration ohne “Angst”.

https://verfgh.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-verfgh/dateien/1GR58-19_1GR5-20_und_1GR82-20_Sitzungspolizeiliche_Anordnung.pdf

https://correctiv.org/faktencheck/2020/10/19/nein-das-tragen-von-alltagsmasken-fuehrt-nicht-zu-sauerstoffmangel-im-gehirn/

https://www.presseportal.de/pm/133833/4587771, https://archive.vn/LH9Ep

 

Wenn einem die Luft weg bleibt