Geplante Schließung zahlreicher Kliniken 2021 mit Corona bald erreicht?

Veröffentlicht 29. Dezember 2020.
Aktualisiert am 1. Januar 2021 | 14:30 Uhr

Bereits 2019 gab es mit Spahn einen Vorstoß, die Anzahl von Kliniken zu reduzieren. Angeblich zugunsten von “Qualität”. In der Folge einer durch die Regierung breit gestreute Bertelsmann-Studie wurde gesprochen über angeblich notwendige Konzentrationsprozesse. Wörtlich aus der Studie von 2019 hieß es “Bisher ist es nicht gelungen, die Krankenhaus-Landschaft in einem nennenswerten Ausmaß zu bereinigen. Klinikschließungen werden in der Bevölkerung häufig als Verlust empfunden. In den Diskussionen vor Ort geht es vor allem um Erreichbarkeit.”

Der Präsident der Deutsche Krankenhausgesellschaft teilt nun in den letzten Tagen vor Jahresende in einem eindringlichen Appell mit, dass Kliniken flächendeckend bereits im ersten Quartal 2021 sogar laufende Gehälter ihrer Mitarbeiter nicht mehr zahlen können und somit kurz vor der Insolvenz stehen. Grund ist das Konzept “Freihalten von Betten” des Gesundheitsministeriums. Der Gesundheitsnotstand droht nicht nicht nur, sondern ist schon längst da, aber nicht wegen Corona, sondern weil gerade Klinikpersonal reduziert wird und schon länger unterbezahlt ist. Das von mir immer wieder angeführte Schaubild des Intensivregisters sinkender Kapazitäten in der stationären Behandlung bei gleichbleibender Belegung weist dies eindrucksvoll auf.

https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/GrauePublikationen/VV_SG_Krankenhaus-Landschaft_final.pdf

https://www.epochtimes.de/wirtschaft/krankenhausgesellschaft-kliniken-koennen-im-1-quartal-die-gehaelter-nicht-mehr-zahlen-a3412559.html

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