Ludwigsburg. Drei Tote nach Corona-Spritze in Einrichtung für geistig Behinderte

Veröffentlicht 7. Mai 2021.
Aktualisiert am 6. Juli 2021 | 09:05 Uhr

Einer der vorläufig zugelassenen Seren, die gegen Corona helfen sollen, wurde durch das Gesundheitsamt in einem Wohnheim in Ludwigsburg verabreicht. Injiziert wurden die geistig Behinderten am 21.4., 24.4. oder 25.4. April. Lukas, Johannes und Adam (fiktive Namen durch die Redaktion) verstarben nur wenige Tage später. Der Todeszeitpunkt von Lukas wirkt merkwürdig. Denn die Einrichtung gibt ihn an mit “28. auf den 29. April im Krankenhaus”. Anscheinend gibt es keine Uhrzeit, die weitergeleitet wurde. Und jetzt teilt die Behinderten-Unterbringung mit, dass Johannes und Adam am 6. und am 7. Mai verstarben.

Der Redaktion liegt die Information aus dem direkten Umfeld der Einrichtung vor, dass die Sorgeberechtigten zuvor der Gen-Spritze schriftlich widersprechen mussten. Der Redaktion wurde mitgeteilt, und dies wurde bislang ebenfalls nirgends anderswo veröffentlicht, dass Angehörige im Vorfeld der Verabreichung der Corona-Spritzen aufgefordert wurden ein Schriftstück einzureichen, welches dem Eingriff ausdrücklich widerspricht. Im Telefonat wollte der Zuständige für Pressearbeit keine weiteren Informationen an die WIM-Redaktion mitteilen und sendete auf meine einzige Frage über den Zeitpunkt der sogenannten Impfung Folgendes: “Wie ich Ihnen am Telefon bereits sagte, wollen und können wir aus ethischen Gründen, aus Gründen der Pietät und des Datenschutzes nichts Näheres zu Ihrer Anfrage sagen.” Mein Telefonat zuvor konnte den Widerspruch nicht auflösen, warum bei angeblicher Ethik, angeblicher Pietät und angeblichem Datenschutz die angebliche Todesursache “Covid-19” öffentlich als solche konsequent und ohne Angabe jeglicher Zweifel verbreitet wurde und wird.

Auf der Website der Behinderteneinrichtung wird die Durchführung der Impfung ausdrücklich erläutert:

“Warum wurden die Menschen mit geistiger Behinderung zum jetzigen Zeitpunkt geimpft? Die [..] hat sich frühzeitig mit aller Energie bemüht und ihren Bedarf angezeigt, die Mobilen Impfteams in ihre Geschäftsbereiche zu bekommen. Bereits ab Anfang Januar 2021 wurden die Personen der Prioritätsstufe 1 geimpft, die jetzt betroffenen Einrichtungen fallen in Prioritätsstufe 2, kamen also nach Stufenplan an die Reihe. Die Zeitfenster wurden vom Kreisimpfzentrum zugeteilt, innerhalb derer die Termine mit der koordinierenden Heimaufsicht vereinbart wurden.”

Im Folgenden wird sich trotz bereits erwähnter angeblicher Ethik, angeblicher Pietät oder angeblichem Datenschutz ausführlich über die angebliche Todesursache festgelegt. Und wie diese festgestellt wurde, kann die Redaktion nur ahnen:

“In den Sozialen Netzwerken tauchte die Frage auf, wie es möglich sei, dass trotz – kurz zuvor stattgefundener –  Impfung Menschen infiziert wurden? [..]: Eine Impfung gegen COVID-19 bietet keinen sofortigen Schutz, es musst sich erst eine erste Schutzwirkung innerhalb einer bestimmten Zeit aufbauen. Nach Aussagen des RKI vergeht hier eine gewisse Anzahl an Tagen. Dabei wird im ersten Impf-Schritt auch nur ein anteiliger Schutz erreicht. Erst durch die zweite Impfung – mit einem behördlich festgelegten zeitlichen Abstand – wird der volle Impfschutz erreicht. Bis dahin können sich Menschen sehr wohl infizieren. Das hat sich in unserem Fall auf eine tragische Weise überschnitten. Die gesamte bisherige Corona-Pandemie über ist es unseren Mitarbeitenden gelungen, mit herausragendem Engagement, hohen Hygienestandards und enormer Disziplin die Pandemie-Bedrohung in Schach zu halten. Fast hätten wir es bis ins Ziel geschafft. Nun, da die ersehnten Mobilen Impfteams nach geraumer Wartezeit endlich auf der Karlshöhe zum Einsatz gekommen sind und Impftermine für die Menschen mit geistiger Behinderung möglich wurden, konnten wir diesen Ausbruch nicht verhindern, das ist unglaublich bitter.”

 

 

 

 

 

 

 

WIM-Anfrage:

 

Ludwigsburg liegt nahe der Landeshauptstadt Baden-Württemberg Stuttgart.

In Ludwigsburg wurde übrigens im Februar vom Amtsgericht geurteilt, dass die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg verfassungswidrig war. Wörtlich aus dem Urteil: Der Betroffene war bereits aus rechtlichen Gründen freizusprechen, da § 3 CoronaVO BW in der FAssung vom 9.5.20 verfassungswidrig und damit nichtig ist.