Martin Lejeune hatte Malu Dreyer vor Kamera, aber machte Interview mit unbekanntem Bürgermeister

Veröffentlicht 7. Oktober 2021.
Aktualisiert am 7. Oktober 2021 | 19:41 Uhr

Als Martin Lejeune im Ahrtal Malu Dreyer vor der Kamera hatte und dies am 30.7.2021 veröffentlichte, sah man, wie der angeblich geläuterte Journalist lieber ein Interview mit dem unbekannten Bürgermeister machte. Ich dachte noch, was hat ihn da geritten.

Sinn machen würde es aber, wenn man davon ausgeht, Lejeune interessierte die Kritik an der Corona-Politik von Anfang an nicht. Dann braucht man auch nicht die Ministerpräsidentin zu interviewen. Eine journalistische Pflicht, wenn man sie in Zeiten wie diesen vor der Kamera hat. So oder so. Auch war kein Interesse vorhanden, die Haupt-Akteurin zum  politischen Management der Flut zu befragen. Sehr routiniert aber schwenkt Lejeune von der Spitzenpolitikerin weg und diese Chance interessiert ihn in keinster Weise. Das war am 30.7.2021. Jetzt kommt plötzlich der angebliche Sinneswandel. Es wirkt eher so, Lejeune spielte eine Rolle, um hart gegen die Opposition durchregieren zu können und um brühwarm Material gegen sie zu liefern. Das Thema Peter Fitzek und Reichsbürger wird bei der Kritik an Corona-Maßnahmen rauf und runter gespielt.

Und jetzt lese ich sogar auf t-online, Lejeune sei geimpft und behaupte, das spiele keine Rolle. https://t.me/WendezeitHannover/3894