“Recherchekooperationen”, “Gastbeiträge”, “Medienpartner”. Hält sich ARD-ZDF selbst nicht kompetent genug?

Veröffentlicht 20. Oktober 2021.
Aktualisiert am 20. Oktober 2021 | 09:34 Uhr

Auf einer wohl absichtsvoll veralteten Seite von 2018 informiert der öffentlich-rechtliche Rundfunk weiterhin im Oktober 2021 über die von ihm betriebene Gleichschaltung der Medien. Böses Wort, aber ARD-ZDF offenbart eine  Zusammenarbeit mit einschlägigen Medien und bezeichnet diese als “Medienpartner”, erlaubt sich dort “Gastbeiträge” oder betreibt “Recherchekooperationen” wie mit der Süddeutschen Zeitung. Oder vielleicht sind Mitarbeiter im öffentlich-rechtlichen Rundfunk tatsächlich nicht kompetent genug, wie ich in der Überschrift ironisch bzw. pointiert fragte, dass sie andere Medien bemühen müssen. Alle, die nicht dazu gehören, haben eben nicht dieselbe “Agenda”, wie die Sendergruppe neulich betonte. Ob dieselbe Agenda das Kriterium ist, um ARD-ZDF-Medienpartner zu werden? Jedenfalls ist nichts bekannt über Ausschreibungen oder Kritieren wie man bei ARD-ZDF zu einer “Recherchekooperation” kommt, dort “Medienpartner” wird oder man es schafft, dass gegenseitig “Gastbeiträge” veröffentlicht werden.

ARD-ZDF über Recherchekooperation mit Süddeutsche Zeitung https://archive.md/kzhzo

Gastbeiträge von ARD-ZDF bei ausgewählten Medien: https://t.me/wim4u/31584

Agieren gegen Medien mit anderer “Agenda”: https://t.me/wim4u/31650

ARD-ZDF über seine “Medien-Partner”: https://t.me/wim4u/31371