RKI lieferte offenbar “Worst-Case-Szenario” im Auftrag. Gerichtsurteil stellt Bundesinnenministerium bloß

Veröffentlicht 7. Februar 2021.
Aktualisiert am 9. Februar 2021 | 12:57 Uhr

Haben wir da eine Schlinge, die sich um Hauptverantworliche einer großen Lüge zieht? Bundesinnenminister Seehofer soll nach Angaben eines heutigen Artikels der Welt das RKI und andere wissenschaftlichen Organisationen zu bestimmten Schlüssen gedrängt haben, um “harte” Corona-Maßnahmen zu rechtfertigen. Hat Seehofer anscheinend nur vorgeblich neutrale wissenschaftliche Erkenntnisse für die Maßnahmen angegeben, die er aber stattdessen zuvor in Auftrag gab? Wörtlich berichtet die WELT: Das von Horst Seehofer geleitete Bundesinnenministeriums “beauftragte die Forscher des Robert-Koch-Instituts und anderer Einrichtungen mit der Erstellung eines Rechenmodells, auf dessen Basis die Behörde von Innenminister Horst Seehofer (CSU) harte Corona-Maßnahmen rechtfertigen wollte… Darin wurde ein ‘Worst Case-Szenario’ berechnet, laut dem in Deutschland mehr als eine Million Menschen am Coronavirus sterben könnten, würde das gesellschaftliche Leben so weitergeführt wie vor der Pandemie.”

Es reichten gerade einmal angeblich lediglich vier Tage, um zu den angeblichen Erkenntnissen für einen starke Grundrechtseinschränkungen zu gelangen, geht aus dem E-Mail-Verkehr offenbar hervor. Die Informationen sollten geheim bleiben, wird offenbar. Das erstellte Papier zur Rechtfertigung von Grundrechtseinschränkungen wurde als “geheim deklariert” angegeben.

Eine nicht genannte “Gruppe von Juristen” hat einen E-Mail-Verkehr von RKI und Bundesinnenministerium in einer mehrmonatigen gerichtlichen Auseinandersetzung erstritten. Das vom Tierarzt Lothar Wieler geleitete Robert-Koch-Institut hatte sich demnach heftig dagegen gewehrt.

W.I.M. 📈🏛📣