RKI teilt mit Inzidenz enthält “Mehrfachtestungen von Patienten”. Stoff für Klagen gegen Corona-Maßnahmen

Veröffentlicht 9. März 2021.
Aktualisiert am 9. März 2021 | 11:06 Uhr

Unabhängig davon wie sehr die angeblichen Inzidenzzahlen grundsätzlich irgendetwas aussagen, teilt das RKI nun auf Druck staatsunabhängiger Medien wie WIM mit, dass die angeblichen Inzidenzahlen bislang ungenannte Mehrfachzählungen enthalten. Wird eine Person mehrfach getestet, werden mehrere “Fälle” generiert. Am 03.03.2021 teilt ds RKI auf seiner Website mit: “Es ist zu beachten, dass die Zahl der Tests nicht mit der Zahl der getesteten Personen gleichzusetzen ist, da in den Angaben Mehrfachtestungen von Patienten enthalten sein können.”

Ins Rollen kam diese Offenbarung des RKI durch die Arztpraxis Kessler & Hickmann in Hassloch und durch mehrere Youtube-Videos von Katrin Keßler, welche nach Rückantwort des RKI überaus häufig geteilt wurden.

Wenn aber die angeblichen Inzidenzzahlen neben den anderen Kritikpunkten auch noch Mehrfachzählungen enthalten, kann eine angebliche Inzidenz von 50 auch bedeuten, dass die willkürlich festgelegten Grenzwerte damit künstlich überschritten werden. Der Staat ist in der Pflicht hier entsprechend zu begründen. Eine derartige große Undurchsichtigkeit in der Handhabung muss sich eigentlich auch bei den Erfolgen der Klagen gegen die Corona-Verordnungen niederschlagen. Ein weiterer Aspekt ist auch, dass keineswegs nur “Patienten” mehrfach getestet werden, wie das RKI behauptet. Die Test-Pflicht gilt auch für den Besuch im Baumarkt oder beim Friseur.

 

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Testzahl.html

 

https://youtu.be/R5dXT46gWdw