Di. Mrz 5th, 2024

Veröffentlicht 6. Juli 2023.
Aktualisiert am 6. Juli 2023 | 09:02 Uhr

“Ruhe in Frieden” soll nicht in Dortmund gelten. Steuergelder werden gar für einen Rechtsstreit aufgewendet, damit ein Bürger in Dortmund seinen Namen nicht auf seinem Grabstein platzieren darf oder am besten gleich gar keinen Grabstein erhält. Seine Angehörigen und Freunde müssen für seine Würde nach dem Tod kämpfen. Die Entmenschlichung politischer Feinde beginnt mit Diffamierungen und Herabsetzungen noch zu Lebzeiten, aber bei Amtsträgern in Dortmund ist mit dem Tod die perverse Hetze noch nicht vorbei.

Informationen über die juristische Entwicklung in Deutschland liefert Rechtsanwalt Dr. Björn Clemens auch bei diesem Prozess vor dem Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen (14 K 4555/21). Er führt an, dass Kaiser Karl V im Jahr 1547, angesichts der Möglichkeit das Grab von Martin Luther zu manipulieren und zu schänden, gesagt haben soll: “Ich kämpfe nicht gegen Tote”.

Symbol-Bild

Erst durch das Verhalten der Stadt Dortmund erhielt Siegfried Borchardt offenbar eine Art Heldenstatus mit zahlreichen Besuchern des bereits damals juristisch erkämpften Begräbnisses, welches wegen der Stadt Dortmund erst im Januar 2022 erfolgte. Er starb bereits im Oktober 2021. Über ein Jahr später nun wurde geurteilt, dass neben Linken und Grünen auch Andersdenkende, sogar angebliche oder tatsächliche Rechtsextreme oder womöglich angebliche Klima-Leugner Menschenrechte haben und Borchardt nicht nur ein Begräbnis, sondern auch ein Grabstein zusteht. Ich kenne die Person nicht und hatte von ihr vorher noch nie gehört, brauche es aber nicht, um die Bösartigkeit zu erkennen, die hinter den Angriffen der Verantwortlichen der Stadt Dortmund steckt.

Dass die Zerstörung des politischen Gegners bei rot-grün sogar bis über den Tod hinausgeht, zeigt auch das jüngste Beispiel aus München. Dort veranstaltete die Grüne Jugend ein Dosenwerfen mit Konterfeis auch bereits verstorbener AfD-Politiker.

Interessant in dem Zusammenhang ist, dass der ebenfalls tote Karl Marx im Gegensatz dazu 2018 in Trier politisch-medial monumental gefeiert und nicht einfach namenlos verscharrt wurde.

 

Rechtsanwalt Dr. Björn Clemens, der gegen die Stadt Dortmund das Recht auf eine Grabstein-Inschrift erst erfolgreich erstreiten musste.

Video: https://t.me/rechtskampf/260