Wie manche Ärzte an Tausende mRNA-Spritzen kommen. Änderung Bestell-Rythmus sorgt für Impf-Frust

Veröffentlicht 2. August 2021.
Aktualisiert am 3. August 2021 | 13:22 Uhr

Bisher bestellten Arztpraxen bis zum jeweiligen Dienstag 12 Uhr die Impfstoffe bei der Apothekte. Auch die mit den Apotheken kooperienden Großhändler leiten ihre Bestellung weiter. Irgend jemand soll sich, nach bislang unbestätigten Informationen, bei der Bundesregierung ausgedacht haben, dass der Puffer zwischen Bestellung und Anlieferung jetzt auf einmal zwei Wochen betragen muss. Die mir bekannte Praxis teilt mir ebenfalls mit, dass diese Umstellung plötzlich erfolgte und die Spritzen für bereits anberaumte Termine nicht vergeben werden konnten und mühsam Termine abgesagt werden mussten.

Ein Anruf beim Großhändler habe ergeben, es lagerten noch 4200 Spritzen (700 Ampullen mit je 6 mögliche sogenannte Impfungen). Man könne den Mangel gar nicht verstehen. Innerhalb von 5 Tagen oder weniger könnten diese Dosen in die Praxis gelangen. Der sogenannte Impfstoff ist angeblich Wochen haltbar und man kann anrufen, ob welcher nicht abgerufen wurde. Und ab geht die Nadel!

Nach hier vorliegenden Informationen zahlen die Impfungen seit 1.1.2021 aus Steuermitteln. Vorher kamen die Gelder aus dem Gesundheitsfonds des Bundesamts angeblich für soziale Sicherung.